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Tuesday, 16. January 2018

Invictus

Es ist die Geschichte einer Rugby-Mannschaft, es ist die Geschichte von Nelson Mandela, es ist eine Geschichte über Versöhnung und Vergebung praktisch und: Es ist eine wahre Geschichte.

Selten habe ich einen Film gesehen, der so von dem Gedanken der Versöhnung und der daraus folgenden Taten durchzogen ist. Morgan Freemann spielt in gewohnt beeindruckender Weise seine Rolle als Nelson Mandela, Matt Damon steht ihm als weißer Teamleader der Rugby-Nationalmannschaft in nichts nach.

Besonders hat mich beeindruckt, wie konsequent und ohne Rücksicht auf die eigene Person, Nelson Mandela Vergebung und Versöhnung lebt.

Matt Damon verkörpert hingegen all die Menschen, die erleben, wie ihnen langsam die Augen geöffnet werden für ein Leben ohne Rassenhass und Unterdrückung.

Versöhnung und Vergebung erscheint hier nicht als weiches „Kuschel“-Thema, sondern es wird deutlich, dass Versöhnung tatsächlich Arbeit bedeutet, dass Versöhnung bedeutet, eigenes aufzugeben, dass Versöhnung bedeutet, einen hohen Preis zu zahlen, ein Preis, der gut angelegt ist – angelegt in den Frieden des eigenen Herzens, in den Frieden mit Gott und den Frieden mit den Menschen.

Hilfen für die Gruppe
Der Film eignet sich für Teen- und Jugendkreise gleichermaßen. Beachten muss man die Laufzeit von 133 Minuten, daher eignet sich der Film mehr für Freizeiten oder Wochenendaktionen als für eine „normale“ Wochenstunde.

Folgende Fragen können nach dem Film in die Gruppe gegeben werden:

1.      Was hat Dich an dem Film beeindruckt?
2.      Was hat diese Art von „Versöhnung“ den Menschen abverlangt, was hat es sie gekostet?
3.      Wo hast Du in deinem Leben Versöhnung erfahren?
4.      Gibt es Beziehungen, in denen Du Dich nach Versöhnung sehnst?
5.      Wo bist Du selbst gefragt, zu versöhnen?
6.      Wie viel bist du bereit, für Versöhnung zu investieren?
7.      Jesus selbst hat sein Leben gegeben, damit wir mit Gott, unserem Vater im Himmel versöhnt werden und ewiges Leben bekommen. Wo hat diese Versöhnung Auswirkungen auf unser eigenes Leben und unsere Beziehungen?

Andreas Schlüter
Jugendreferent

 

Das ultimative Geschenk

Wirklich gute Filme zu finden, die man im Teenkreis ruhigen Gewissens zeigen kann und unsere Teens dennoch ansprechend finden, ist oftmals eine Herausforderung.

Der Film „Das ultimative Geschenk“ ist freigegeben ab 6 Jahren, zeigt keine Sexszenen und ist dabei wirklich durchgehend spannend! Das habe ich bereits in meinem Teenkreis getestet J

Zur Handlung
Jason Stevens (Drew Fuller) ist reich, erfolgreich und die Frauen stehen bei ihm Schlange. Jason muss sich keine Sorgen um seine Zukunft machen, das verdankt er seinem Großvater, dem milliardenschweren Industriellen Red Stevens (James Garner).

Als sein Großvater stirbt, erwartet er außer einem riesigen Erbe nicht viel, denn er und sein Großvater  hatten seit dem Tod von Jasons Vater kein gutes Verhältnis mehr.

Bei der Testamentseröffnung erleben er und seine ganze Familie jedoch eine ungeahnte Überraschung. Während seine Verwandten mit dem Pflichtteil abgespeist werden, muss Jason zwölf Aufgaben erfüllen, um sein Erbe antreten zu können. Nur widerwillig nimmt er die Herausforderung an, doch das Vermächtnis seines Großvaters wird zum Abenteuer und Geschenk seines Lebens.

Dieser Film eignet sich hervorragend als Gesprächsgrundlage darüber, was im Leben wirklich wichtig ist. Der Film bietet dazu nicht die Lösung, zeigt aber auf, dass Geld nicht alles ist.

Vanessa Weirich