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Tuesday, 16. January 2018

Grundregeln zum Thema Facebook

Wer nicht bei Facebook ist, bekommt nichts mit? Kann sein. Auf alle Fälle lohnt es sich, bei über 800 Millionen Nutzern weltweit einige Minuten zu investieren, um die eigene Privatsphäre und ein sicheres Profil einzurichten. Hier die wichtigsten Facebookregeln:

  • Privatsphäre einstellen: Wer seine Kontakte in Kategorien einteilt wie Freunde, Bekannte, Familie oder in Gruppen, kann mit der Option "Listen verwalten" individuell einstellen, wer welche Informationen, Bilder oder Kommentare sehen darf. Ob alles richtig eingestellt ist, lässt sich schnell überprüfen, indem man sich auf der Profilseite anzeigen lässt, wie andere meine Seite sehen.
  • Nimm nur Freundschaftsanfragen von Menschen an, die Du im wirklichen Leben schon mal getroffen hast.
  • Sei authentisch und spiele anderen nichts vor! Andererseits müssen deine Facebookfreunde nicht alles wissen. Sollen wirklich alle wissen, dass es Dir nicht gut geht, weil du grade Liebeskummer hast? Dass Du Stress mit den Eltern hast? Überleg Dir, was andere Facebooknutzer von Dir wissen sollen und was Privatangelegenheit bleiben soll.
  • Die wichtigste Regel bei allen Netzwerken und Internet-Aktivitäten ist mit einem Sprichwort beschrieben: "Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füge auch keinem anderen zu." Also denke einen Moment nach, bevor Du witzige Sprüche über andere postest: Denke daran, dass Texte, die Du schreibst und die eine bestimmte Gruppe lesen kann, andere richtig tief verletzen können. Übrigens darf man keine Fotos von anderen einstellen, ohne um Erlaubnis zu fragen, das verstößt gegen das Recht am eigenen Bild.
  • Umgang mit Fotos: Bikinfotos und Nackedei-Bilder sind vielleicht gut für eine Bewerbung als Modell, haben aber in Facebook nichts zu suchen. Wer ein freizügiges Foto von sich einstellt, riskiert auch, dass gewisse Menschen das falsch interpretieren.
  • Lokalisierungsdienste sind eine umstrittene Sache. Warum sollen andere sehen, wo ich mich grdae befinde? Meine Freunden kann ich das auf anderem Weg mitteilen. Andere müssen es nicht wissen. Bei Minderjähigen ist die Funktion grundsätzlich ausgeschaltet, lässt sich allerdings aktivieren. Bei Erwachsenen ist der Lokalisierungsdienst standardmäßig eingeschaltet und sollte deaktiviert werden.
  • Kontakte, die dich belästigen oder gar beleidigen, am besten blockieren. Je nachdem, wie häufig und schwerwiegend die Belästigung ausfällt, kann man den Absender auch bei dem Facebook-Team melden. Bei wiederholtem und anhaltendem Mobbing sollte man sich unbedingt Hilfe suchen bei Menschen, denen man vertrauen kann.
  • Du bekommst ständig die Statusmeldungen von 527 Freunden angezeigt und hast Wichtigeres mit Deiner Zeit vor? Dann deaktiviere die Abonnements und stelle ein, was Du von anderen angezeigt bekommen möchtest. Deaktivierte Abonnements haben keinen Einfluss auf den Freunde-Status.

Von Ellen Nieswiodek-Martin, Redakteurin beim Christlichen Medienmagazin pro