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Tuesday, 16. January 2018

Freiheit in Christus

Freiheit in Christus

Galater 5,1-11

1 Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!

2 Siehe, ich, Paulus, sage euch: Wenn ihr euch beschneiden lasst, so wird euch Christus nichts nützen.

3 Ich bezeuge abermals einem jeden, der sich beschneiden lässt, dass er das ganze Gesetz zu tun schuldig ist.

4 Ihr habt Christus verloren, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, und seid aus der Gnade gefallen.

5 Denn wir warten im Geist durch den Glauben auf die Gerechtigkeit, auf die man hoffen muss.

6 Denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe tätig ist.

7 Ihr lieft so gut. Wer hat euch aufgehalten, der Wahrheit nicht zu gehorchen?

8 Solches Überreden kommt nicht von dem, der euch berufen hat.

9 Ein wenig Sauerteig durchsäuert den ganzen Teig.

10 Ich habe das Vertrauen zu euch in dem Herrn, ihr werdet nicht anders gesinnt sein. Wer euch aber irremacht, der wird sein Urteil tragen, er sei, wer er wolle.

11 Ich aber, liebe Brüder, wenn ich die Beschneidung noch predige, warum leide ich dann Verfolgung? Dann wäre das Ärgernis des Kreuzes aufgehoben.

12 Sollen sie sich doch gleich verschneiden lassen, die euch aufhetzen!

13 Ihr aber, liebe Brüder, seid zur Freiheit berufen. Allein seht zu, dass ihr durch die Freiheit nicht dem Fleisch Raum gebt; sondern durch die Liebe diene einer dem andern.

14 Denn das ganze Gesetz ist in "einem" Wort erfüllt, in dem (3.Mose 19,18): »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!«

15 Wenn ihr euch aber untereinander beißt und fresst, so seht zu, dass ihr nicht einer vom andern aufgefressen werdet.

 

1. WIe siehts bei den Galatern aus?

Die Gemeinden in Galatien sind eng miteinander verbunden. Vermutlich befanden sie sich im heutigen Ankara (Hauptstadt der Türkei) oder zumindest im näheren Umkreis.

Paulus gründete die Gemeinden auf seiner 2. Missionsreise (Apg 16). Ca. 5 Jahre nach Gemeindegründung schreibt er ihnen diesen Brief (ca. 55 n.Chr.).

Zu Gründungszeiten waren die Galater geistlich echt fit und erlebten viele Highlights (vgl. 3,4; 4,12-16; 5,7). Anders als die Gemeinden im Süden, waren wahrscheinlich keine oder nur wenige Judenchristen in den Gemeinden. Erst nach Jahren wurden sie mit den jüdischen Gesetzen und Glaubensrichtlinien konfrontiert. Dafür spricht die aktuell aufreibende Thematik der Beschneidung, die für heftige Verwirrung sorgte.

 

2. Was hat es mit der Beschneidung auf sich?

Die Beschneidung (Abtrennung der männlichen Vorhaut) war das Bundeszeichen zwischen Gott und dem Volk Israel. Abraham war 99 Jahre alt, als er sich beschnitt und seitdem ist die Beschneidung das Zeichen dafür, dass man zu Gottes Volk gehörte. Von nun an sollten alle Jungs am achten Tag nach ihrer Geburt beschnitten werden.

Jemand der nicht beschnitten war, konnte nicht zu Gott gehören (vgl.). Weil Gottes Segen nicht erst im Neuen Testament für andere Völker gelten sollte (Heidenmission ist keine Pauluserfindung), wurden alle Männer, die zu Gottes Volk gehören wollten, beschnitten. Egal wie alt sie waren. Das muss richtig schmerzhaft gewesen sein. Da überlegt man sich zweimal, ob man sich für Gott entscheidet.

Auch Timotheus, ein Mitarbeiter von Paulus, dessen Vater ein Grieche war (also unbeschnitten) musste als Erwachsener durch diese Tortur. Nicht weil es der Glaube fordert, sondern damit er unter den Juden einen größeren Einfluss gewinnen würde (vgl. Apg 16,3 und 1.Kor 9,20). Das nenn ich mal Einsatz J

Die Problematik in den Gemeinden kam nun von den Judenchristen, die stur behaupteten, dass man ohne Beschneidung nicht zu Gott gehören könnte.

Sie stellten die Lehre des Paulus so derb in Frage, dass jahrelange Christen an ihrem Heil oder an ihrer Gottesbeziehung zu zweifeln begannen.

„Was ist, wenn sie Recht haben?“ Vielleicht ging es einigen gesundheitlich schlecht oder ihre Geschäfte florierten nicht. „Segnet uns Gott nicht mehr, weil wir ihm nicht gehorsam sind? Müssen wir uns erst beschneiden, damit er unsere Gebete erhört?“

Stell dir mal vor, dort gibt es Menschen, die sehr viel von sich selbst erwarten. Sie wollen doch so leben, wie Christus es tut. Sie wollen nichts Falsches tun und haben Angst davor, vor Gott nicht mehr bestehen zu können, weil sie im alltäglichen Leben immer wieder scheiterten. Da kommen dann Fragen auf wie zum Beispiel: „Was geschieht, wenn ich irgendwann mal sterbe und Gott zu mir sagt: ‚Wahrlich ich sage dir: ich kenne dich nicht – du bist nicht beschnitten!‘“

Die Juden konnten nicht glauben, dass man ohne etwas zu tun, gerechtfertigt wird. Mose hat ihnen doch das Gesetz gegeben. Es kommt doch von Gott. Wie kann ein Paulus behaupten, dass dieses Gesetz ein Fluch ist? (vgl. Gal 3,10ff) Jeder, der durch das Halten des Gesetzes gerecht sein will, darf an keiner Stelle, zu keiner Zeit und zu keinen Umständen irgendein Gebot übertreten, sonst macht er sich am ganzen Gesetz schuldig (vgl. Gal 5,3; Jak 2,10). Es ist ein Fluch, da kein Mensch das jemals hinkriegen könnte. Es ist unmöglich.

 

Und jetzt haut Paulus einen Satz raus, der nicht nur den gesamten Brief, sondern das gesamte Leben des Lesers prägen soll: „Zur Freiheit hat uns Christus befreit!“ (V1)

Zweimal benutzt er das Wort „Freiheit/befreit“ um die Wichtigkeit dessen zu betonen.

 

Es ist Jesus, der uns befreit hat. Jesus, der uns heilig macht. Jesus, der uns gerecht und vollkommen macht. Jesus, der die Gemeinschaft zwischen Gott und Mensch wiederherstellt. (vgl. 1Tim 2,5)

Nicht das äußere Zeichen des Bundes (Beschneidung) macht einen frei. Jesus allein macht frei.

Aber wovon? Schulfrei? Keimfrei? Scheinfrei?

 

3. Welche FREIHEIT ist gemeint?

Jesus kann von allem frei machen. Sei es Drogensucht, Anerkennungszwang, falsche Demut, Selbstzerstörungswünsche, und und und.

Aber hier im Text geht es um 2 Dinge:

1. Frei vom Gesetz

Paulus macht so scharf deutlich: Wir leben nicht mehr unter dem Gesetz!

Das heißt:

1. Wir müssen nicht perfekt sein (vgl. Röm 3,23ff)!

Perfektionismus ist kein biblisches Prinzip, da Perfektionismus keine Fehler erlaubt und die Augen davor eher verschließt. Wenn man ehrlich ist, erkennt man die eigene Unzulänglichkeit. Auch wenn viele Dinge gut laufen, Gott in einem oder durch einen wirkt und er auch wahnsinnig gute Gaben in jeden einzelnen hineingelegt hat. Aber all das kann die unperfekten Momente, die schwachen Zeiten in denen man sündigt nicht ausgleichen. Das ist so, als wolle man ein Glas Öl durch ein paar Tropfen Selters zu Trinkwasser machen.

 

2. Wir müssen uns nichts verdienen!

Du musst nicht erst 1 Woche diszipliniert deine Stille Zeit machen, damit Jesus dich liebt.

Du musst beim Lobpreis keine Tränen haben, damit Jesus dir nahe ist.

Du musst nicht jeden Sonntag die Predigt mitschreiben und einen geistlichen Taktik-Plan entwickeln, wie du deinen Mathelehrer lieben kannst wie dich selbst.

Du musst dich nicht selbst bestrafen und eine todtraurige Fresse ziehen, wenn du gesündigt hast nur damit Gott deine Reue wirklich ernst nimmt. Du MUSST es NICHT!

Wie oft schleichen sich solche Gedanken bei uns ein? Ok. Keiner denkt daran, sich beschneiden zu lassen, damit er auch wirklich ein Kind Gottes  ist.

Aber wie viele glauben, dass Gott einen nicht mehr lieben kann, wenn man immer und immer wieder dieselbe Sünde tut. Da muss man doch mal wieder etwas Gutes tun, in der Bibel lesen oder meinem Freund von Jesus erzählen, damit er mir wieder nahe ist und mich lieb hat, oder?!

Paulus sagt in Vers 4, dass man durch solches Handeln Jesus verliert. Wir würden ihn damit aus unserem Leben kicken wie eine Dose auf der Straße. Er hat doch schon alles für uns getan. Durch IHN sind wir gerecht und nicht durch unsere Guten Taten oder das „Nichtsündigen“.

In Vers 12 wetzt Paulus das Messer noch mal richtig: „Sollen sie sich doch gleich kastrieren lassen, die durch eigene Leistungen Gott gefallen möchten.“

Paulus wird hier sehr deutlich. Ganz egal, dass die Beschneidung das wichtigste Ritual der Juden war. Er provoziert. Er karikiert. Er sagt knall hart die Wahrheit: Man kann sich sein Heil – die Gemeinschaft mit Gott – nicht selbst verdienen.

 

2. Frei von Sünde

Das erste was Jesus machte, als er den Gelähmten von seiner Krankheit befreite, war ihm seine Sünden zu vergeben. Vielleicht erscheint es uns weniger spektakulär. Aber Jesus macht in dieser Geschichte ganz klar, dass die Sündenvergebung ein viel größeres Ereignis ist, als den Gelähmten gehend zu machen. Können wir uns das vorstellen? Erkennen wir wie viel die Sündenvergebung wert ist? Wie viel sie uns bedeutet?

Frei von Sünde zu sein hat Auswirkungen auf mein gesamtes Leben:

1. Gottes Gegenwart

Zwischen mir und Gott gibt es nichts mehr, das uns voneinander trennt. Ich kann mit IHM leben, mit IHM sprechen, mich auf IHN verlassen. Im Alten Testament konnte das nur der Hohepriester, stellvertretend für das ganze Volk. Jetzt kann das jeder, der an Jesus glaubt und sich auf seine Rechtfertigung verlässt.

 

2. Gelassenheit

Ich weiß, dass ich nicht vollkommen bin. Ich weiß, dass ich immer wieder Fehler mache. Aber ich weiß auch, dass Jesus mir meine Schuld vergeben hat: Die Dinge, die ich in der Vergangenheit getan habe. Die Dinge, die ich in der Gegenwart mache und die Dinge, die ich in der Zukunft tun werde. Ich bin gewiss, dass mich nichts von Gottes Liebe und seiner Vergebung trennen kann (vgl. Röm 8,38). Ich weiß, dass ich eines Tages, wenn ich den Löffel abgebe, auch wirklich nur den Löffel abgebe und dafür bei Jesus ewig leben werde. Das ist Heilsgewissheit. Das ist Gelassenheit. Ich bin frei von dem Zwang, alles hier auf Erden zu reißen, jeden Trend mitzumachen, jeden Cent zu verdienen, alles richtig zu machen und nichts verpassen zu dürfen.

Wenn ich das verinnerlicht habe, dann nimmt mir das den Druck, die richtige Ausbildung, den richtigen Partner oder das richtige McDonalds-Menü wählen zu müssen. Natürlich ist es gut, das richtige zu tun, aber man ist nicht dazu gezwungen, „jaaaa nur das richtige zu tun, sonst…“

 

3. Ich muss nicht sündigen

Wir sind durch Jesus Christus eine neue Kreatur. D.h. auch, dass wir der sündigen Natur nicht widerstandslos ausgeliefert sind. Paulus beschreibt seinen inneren Kampf in Röm 7-8 echt gut. Aber wir werden auch aufgefordert und ermutigt vor der Sünde zu fliehen oder sie zu unterlassen (z.B. 1Kor 6,18; 10,14; 1Thess 4,3; Jak 4,7). Wir wären bestimmt nicht dazu motiviert, wenn es gar nicht zu schaffen ist.

Es ist wichtig zu begreifen, dass es nicht immer leicht ist. Es ist ein Kampf. Aber es sollte nie ein Krampf sein.

Praktische Hilfe: Beten. Beten, dass Jesus einem Kraft und Freude gibt, nicht zu sündigen. Wir sind frei davon!

 

4. Ich kann selbst vergeben

Jesus sagte mal zu Petrus: „Wem viel vergeben wird, der liebt viel.“ (vgl. Lk 7,47) Man könnte es auch umformulieren: „Wem viel vergeben wird, der vergibt viel.“

Jesus vergibt uns nicht nur zum Selbstzweck. Im Vater Unser beten wir, dass Gott uns vergeben möge, so wie wir anderen auch vergeben. Jesus macht uns frei von Sünde, damit wir andere Menschen von Sünde frei machen können, die uns selbst betroffen hat.

Wir müssen nicht nachtragend sein. Wir brauchen nicht ewig mit enttäuschten Herzen dem anderen begegnen, weil er dich angelogen oder hinter deinem Rücken gelästert hat.

 

Wenn man mal das genauer betrachtet, ist das ziemlich herausfordernd:

Gott schenkt uns ein Handy mit einer Flatrate in alle Netze. Du darfst damit telefonieren, bis die Ohren abfallen. Jetzt kommt dein Freund, der grad kein Handy hat und fragt dich, ob er mal kurz seine Oma Berta anrufen darf. Natürlich. Ist doch klar. Allerdings verlangst du 1,29€ die Minute. Ist das fair? Ist das liebevoll? So ist das auch mit der Vergebung.

Gott schenkt dir eine Vergebungs-Flatrate. Wenn nun dein Freund, deine Mutter oder sonst wer deine Vergebung nötig hat und du sie ihm verwehrst, ist das fair? Ist das liebevoll?

Erinnere dich, dass Jesus derjenige ist, der dich dazu frei und fähig macht, anderen zu vergeben.

 

3. Sind wir auch frei zu sündigen?

Vor ein paar Monaten habe ich mit einer Jugendlichen über dieses Thema gesprochen und meinte zu ihr: „Jesus macht uns frei nicht zu sündigen aber auch frei zu sündigen.“ Diesen Satz würde ich so nicht mehr sagen. Wie Paulus uns in Vers 13 sagt, soll die Freiheit nicht zum sündigen missbraucht werden.

Damals meinte ich das auch nicht so. Für mich stand die Gelassenheit im Vordergrund, Fehler machen zu dürfen. Aber ich begriff, dass Jesus uns keine Sünden-Flatrate sondern eine Vergebungs-Flatrate schenkt. Das ist ein großer Unterschied. Als Jesus die Ehebrecherin verteidigte, fordert er sie auf, nicht mehr zu sündigen. Es ist ihm nicht egal, ob wir und wie oft wir sündigen. Aber seine Liebe, die sich in seiner Vergebung ausdrückt, ist größer – viel größer als die Summe unsere Sünden.

 

 

4. Wie werde ich frei?

Im Oktober 2010 waren in Chile 33 Bergleute in 700m Tiefe verschüttet. Ihre einzige Möglichkeit befreit zu werden, war eine schmale (53cm breit) Rettungskapsel, die einen Kumpel nach dem anderen in Sicherheit bringen würde. Alle 33 Bergleute (engl. „Digger“ J) wurden nach 69 Tagen Finsternis ans Tageslicht gebracht. Sie selbst konnten sich nicht befreien.

So ist das auch mit unserem Leben. Von Geburt an sind wir Sünder und leben in einem sterblichen und sündigen Körper. Der einzige Weg da raus zu kommen ist Jesus Christus. Er ist unsere Rettungskapsel, die in unser tiefstes Inneres durchdringt. Unsere Aufgabe ist in die Kapsel einzusteigen und uns retten lassen.

Das heißt: Jesus vertrauen, …          

- dass ich seine Rettung benötige

- dass er mich frei macht und nicht ich

- dass er Gott ist und es gut mit mir meint

- dass ich IHM nachfolgen kann

- dass er genug ist

 

Wer denkt, dass man etwas hinzutun könnte (auch wenn es eine augenscheinlich positive und ehrenwerte Motivation ist) schätzt den Tod Jesu am Kreuz gering. Noch krasser gesagt: der verachtet das Leben und Wirken von Jesus.

Stell dir vor, du bist mit deinem Freund unterwegs. Auf einmal fängt dein Auto an zu stocken. War ja klar, der Tank ist blank. Dein Freund, so hilfsbereit wie er ist, macht dir einen Vorschlag: er läuft zur 2km entfernten Tankstelle und holt Benzin. Als er nach 15 min völlig erschöpft wiederkommt, bist du echt froh. Doch du stellst den gefüllten Kanister in den Kofferraum, schaust deinem Freund in die Augen, kippst deine Cola in den Tank und sagst: „Digger, wir probieren es erstmal hiermit.“ Wie muss sich dein Freund wohl fühlen?

 

Du wirst frei, indem du an Jesus glaubst und ihm nachfolgst.

 

5. wozu werde ich frei?

Jesus hat dich nicht nur von etwas befreit, sondern damit auch zu etwas befreit.

Befreit zu lieben. Das hört sich jetzt wieder kitschig und rosaromantisch an, ist es aber nicht. Liebe hat nichts mit Romantik zu tun (meine Frau sieht das meist anders J). Gott ist Liebe. Und Jesus macht klar, dass keiner größere Liebe hat, als der, der für seine Freunde stirbt (Joh 15,13).

Befreit zu lieben heißt:

            - Ich kann andere Menschen so behandeln, wie ich selbst behandelt werden möchte

            - Ich rede über andere so, wie ich über mich selbst reden würde

            - ich respektiere andere, wie ich respektiert werden möchte

            - ich liebe Gott und folge IHM, weil ER einen Plan für mein Leben hat

            - nicht mein Wille soll geschehen, sondern Gottes Willen will ich leben

 

Befreit zu lieben = befreit zu leben. Jesus ist das Leben (Joh 11,25), das wirklich Sinn und glücklich macht.

Sicherlich kennst du den Film „Braveheart“: Mel Gibson kämpft unermüdlich für eine Sache und setzt sein Leben aufs Spiel. Am Ende wird er gezwungen aufzugeben um sein Leben zu verschonen. Doch er verfolgt sein Ziel: FREIHEIT.

Mel Gibson war in diesem Film ein Held für die Schotten. In Realität haben wir einen viel mächtigeren Helden, der aber auch für sein Ziel sterben musste. Am Kreuz starb Jesus für uns, damit wir FREIHEIT erleben können.

Lös dich von allen Zwängen und fang an in der Freiheit zu leben und zu lieben, die Gott dir in seiner Gnade schenkt.

Gott segne Dich.

 

Thomas Schmidt

FeG Mainz